GET WELL SOON – ANGRY YOUNG MAN
Hey Hey, hier das neue Video – Danke für die tolle Resonanz.
Ich hoffe wir sehn uns auf der Tour
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GETWELLSOON
Also ich sehe schon – das mit der Blogging-Regelmäßigkeit wird nix. Dafür bin ich regelmäßig am Filmemachen, was ich auch als wesentlich wichtiger erachte. Und wieder wards ein Musikvideo. Dieses Mal hatte das Konzept den Untertitel: “MÖGLICHST AUFWENDIG”. So sollte es zumindest kommen. Es gibt ein paar Dinge die jeden Filmhochschulprofessor zusammenzucken lassen. Diese haben wir vereint… Kinder, Tiere, Wald im Herbst, 35mm, highspeed, unterwasser…
Um mich bei meinem Team zu bedanken habe ich einen kleinen Zweizeiler verfasst:
DUNKEL WARS IM WALD – UND KALT
JEDOCH HELLER ALS IM KELLER
An dieser Stelle nochmal vielen Dank an alle. Das Video gibts auch sehr sehr bald in diesem Internet!
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WALLIS BIRD
Als mich mein lieber Freund Maxxi vor ca. 4 Wochen anrief um mit mir über eine eventuelle Zusammenarbeit mit der irischen Sängerin Wallis Bird zu sprechen, glaubte ich (zu Recht glaube ich) noch nicht daran, dass ich bereits am heutigen Tag den Internetrelease des Videos bekannt geben kann. Vielen Dank an ALLE ALLE die geholfen haben den Dreh vorzubereiten, die Tapete auszusuchen, das Bier zu trinken, die Party zu feiern, das Feuer zu löschen, 1200 mal an die Wand zu malen, die Farbe zu korrigieren, den Hammer zu schlagen, durchs Fenster zu fahren, etc…. Danke vor Allem auch an Wallis dafür, dass du ein toller Mensch bist und es wahnsinnig viel Spass gemacht hat mit Dir und deinem Team zusammen zu arbeiten. Danke Liz, danke Peter und DANKE MAXXI für euer Vertrauen!
Philipp
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Und wir dachten, alles geht gut!
Noch wissen wir nicht, was genau passiert ist. Ob er wohl den Influenzavirus nicht überstanden hat, oder ob ihn doch der Parranalesische Steinvampier bei der “gute Nacht Zigarette” hinterrücks darnieder gerafft hat, weil ers seit 3 Monaten und acht Tagen nichts Lebendes mehr in der Wüste gefunden hat, bleibt also zu klären. Zur Sicherheit haben wir vor der Verschickung durch die Spedition einen Hammer und einen Holzpflock beigelegt um eine Steinvamperepidemie in Europa zu verhindern.

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Muss i denn zum Städele hinaus?
Heute stehen zwei Thesen zur Diskussion. Zum Ersten: „Die Wüste lebt“, zum Zweiten: „Elvis lebt“. Ersteres kann ich seit dem gestrigen Tag schon mal mit einem klaren NEIN beantworten. Gestern Morgen fuhr ich gemeinsam mit Fernando, Ramon und Jochen, unserem Protagonisten, in Fernandos Jeep in die Wüste, an die Stelle an der eben dieses neue noch viel größere, als das ohnehin bereits große, Teleskop gebaut werden soll. Der Vorteil… anders: Fernandos Vorteil war, dass kein zweites, von einer, wenn auch gut fahrenden, Frau gefahrenes Auto hinten dran war, auf das er Rücksicht nehmen müsse. „We will take the shorter way today“, sprach er in den Rückspiegel und Jochen und ich nickten einverstanden. Es war selbstredend auch keine Frage sondern nur eine Information! Also ratterten wir in einem Affenzahn, nicht vergleichbar mit dem Bayrischen Hüpfer, durch die völlig leblose Wüste. Hier kreucht und fleucht tatsächlich NICHTS, noch nicht einmal die kleinste Steinlaus… obwohl es für diese ein absolutes Paradies wäre! Nun zur zweiten These: ELVIS LEBT! Daran glaubt, so glaube ich, zumindest Fernando und so hatte es doch etwas surreales als wir mit siebzig Stundenkilometern begleitet vom KING persönlich die steinigen Dünen hochholperten. „Muss i denn, muss i denn zum Städele hinaus? Das muss man einfach so stehen lassen –
Bis auf eine kleine Darminfluenza die im Team rotiert geht es uns prächtig. Der Film sammelt sich seine Szenen Stück für Stück zusammen und, um Peter Marx zu zitieren, es ist schon viel schönes dran. Auch dagegen, dass die ESO der Trockenheit, die hier in der Wüste herrscht, durch eine Prohibition eine Zweideutigkeit verliehen hat, konnten wir erfolgreich etwas unternehmen. Mit neuem Auto… Aus Rücksichtnahme auf Andis Kupplungskünste hat dies ein Automatikgetriebe.
Hier noch ein Bild vom Set:

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Wüste Stunden
Manchmal ist es doch sehr schön, wenn Dinge ihrem Klischee entsprechend verlaufen, und so saß ich heute zweieinhalb Stunden lang in der Wüste und wartete zunächst vergeblich auf Rettung. Zurück auf Anfang. Unser Trip startete auf dem Paranal, auf einer harmlosen Teerstraße. Wir folgten mit unseren beiden Miet-Toyota-Allrad-Jeeps Fernandos Ultra-Nissan-Super-Offroad Jeep in Richtung Wüste. Fernando, ein kräftiger, waschechter Chilene Anfang Fünfzig, kannte den Weg und so bogen wir nach 30 Kilometern Straße einfach mal rechts ab. Immerhin waren dort reifenspuren, also waren wir nicht die ersten die diese Strecke fuhren. Das Ziel war ein rund 30 Kilometer entfernt liegender Berg auf dem ein riesiges Teleskop entstehen soll. Wer sich noch an den „Bayrischen Hüpfer“ auf dem Rummelplatz erinnert, sollte eine grobe Vorstellung davon haben was es bedeuten mit 50 Stundenkilometern durch eine Steinwüste zu preschen. Spaß machte das ganze allerdings nur bis zu dem Zeitpunkt als ausgerechnet unser Jeep kurz vor einer Kuppe, am Hang, einen Kupplungsschaden erlitt. Da nicht alle in zwei Autos passten beschloss ich mit unserem „Helfer“ Ramon wieder zurück zu fahren, da es auf diesem Berg ohnehin keine Zeitraffer zu machen gab und ich heute hauptsächlich für Setfotos verantwortlich hätte sein sollen. Ramon, ein kleiner Chilene Ende zwanzig, war ein guter, oder vielleicht auch nur ein mutiger Fahrer, der uns im Eiltempo, ohne Kupplung, die 20 Minuten wieder bergab brachte. Gerade noch so! Den Downhill-Schwung gut ausgenutzt schafften wir es gerade so auf die Teerstraße zurück wo das Getriebe sich in den Allradhimmel verabschiedete. Leider war der dortige Teer für die nächsten zweieinhalb Stunden das Einzige was auf Zivilisation schließen lies. Da Ramon kein Englisch, und ich kein Spanisch sprach, und es immer noch nicht tue, schafften wir es aber die zweieinhalb Wüstensunden in der prallen Sonne mit einer Konversation zu füllen die unter anderen Umständen wohl fünf Minuten gedauert hätte. Nebenher unterhielt uns RADIO AKTIVA mit Hits aus den Achtzigern und Neunzigern und dem Besten von Heute! In „It’s my Life“, „Love is in the Air“ und „Lambada“ fanden Ramon und ich zumindest eine gemeinsame, wenn auch nicht unbedingt schöne Sprache, und sangen so unsere Melancholische Version von Doktor Alban: It’s my life, it’s my life my worries – It’s my life, it’s my life my problems. Zu guter Letzt konnten wir im Bus der vom Paranal nach Antofagasta fährt, dank eines stärkeren Funkgerätes als den Unseren um Hilfe funken und wurden abgeschleppt. Ganz schön rudimentär, dachte ich mir, so ohne Handys und Internet und ADAC.


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Es geht noch wüster!
Jetzt fahren wir, so heißt es, richtig in die Wüste. Dort ist eine Location an der ein neues Riesenteleskop, noch riesiger als das jetzt bereits riesige, gebaut werden soll. Das ist dann 100 Meter hoch und kann, zur Freude von MatthiasS, auch die Fußspuren der Astronauten auf dem Mond scharf abbilden. >> FALLS DA WELCHE SIND << Ich nehm vorsichtshalber mal zwei Flaschen Wasser mit, man kann ja nie wissen.
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